Am 26. August kontrollierten Zollbeamte des Hauptzollamts Frankfurt am Main eine Kuriersendung aus der Türkei mit insgesamt 56 Packstücken, welche für verschiedene Empfänger in der Europäischen Union bestimmt waren. Die Beamten öffneten sämtliche Pakete und stellten in 55 Kartons insgesamt 23.162 mutmaßlich gefälschte Produkte mit einem Gewicht von 683 Kilogramm fest.
Es handelte sich dabei um Handtaschen, Geldbörsen, Schuhe, Halstücher, Fußballtrikots, Bekleidung und Etiketten von insgesamt 32 betroffenen Schutzrechtsinhabern. Durch die Experten der Herstellerfirmen der Originalwaren wurde der Verdacht der Zollbeamten bezüglich der Fälschungen zwischenzeitlich bestätigt und die Vernichtung beantragt.
„Wir sehen uns als Partner der Wirtschaft. Denn der Kampf gegen den Handel mit Waren, die Markenrechte verletzen, gehört zu den Kernaufgaben des Zolls. Insgesamt wurde hier ein wirtschaftlicher Schaden von mehr als einer Million Euro verhindert“, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main.