Davon stammen rund Dreiviertel aus der VR China und Hongkong. Am häufigsten geschmuggelt wurden Bekleidung und Schuhe. Dies ergibt sich aus der Bilanz des Zolls für das Jahr 2013, die Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in Berlin vorgestellt hat.
Aus der Jahresstatistik des Zolls geht hervor, dass 59,2% (2012: 44,6%) der Fälschungen aus China stammen, gefolgt von Hongkong mit 18,8% (2012: 22,%). Aus den USA kamen 4,3% (2012:5,4%), aus dem Vereinigten Königreich 3,0% (2012: 3,0%), aus Singapur 2,7% (2012: 6,9%), aus Thailand 2,1% (2012: 3,9%) und aus der Türkei 1,9% (2012: 3,3%). In der Bekämpfung der Marken- und Produktpiraterie nahm der deutsche Zoll in der Warenkategorie ‚Schuhe‘ (einschließlich Bestandteile und Zubehör) insgesamt 9.844 Beschlagnahmungen im Jahr 2013 vor. Der Wert der beschlagnahmten Schuhe betrug 21,94 Mio. Euro. Die Stückzahl bezifferte der Zoll mit 360.840. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Verdreißigfachung der gefälschten Schuhe (2012: 11.900).
Der Wert der beschlagnahmten Ware beläuft sich nach Angaben des Zolls auf 46,06 Mio. Euro bei einer Stückzahl von 509.600 (2012: 58,2 Mio. Euro, 304.400 Stück).