In Hamburg wurde das neue globale Store-Konzept umgesetzt, dass bereits in New York, Paris und Shanghai realisiert wurde. Die Verkaufsfläche des Stores wurde im Zuge der mehrmonatigen Arbeiten auf 2.500 qm vergrößert. „Dieser Standort hat eine besondere Bedeutung für Zara, da wir hier 1999 nach Köln den zweiten Store in Deutschland eröffnet haben“, erklärte Inditex-Sprecherin Amaya Guillermo Jiminez gegenüber schuhkurier.
Aktuell betreibt Inditex, spanischer Mutterkonzern von Zara, weltweit über 6.600 Geschäfte, darunter 2.085 Zara-Stores. „Alle Formate folgen dem gleichen Business-Modell“, erklärt Amaya Guillermo Jiminez. Im Zentrum stehe dabei der Kunde. „Ich weiß, dass das alle Handelsunternehmen sagen, aber bei uns stimmt es wirklich. Wir rücken die Kunden in den Mittelpunkt unserer Arbeit“, so die Sprecherin. So beginne der Design-Prozess bei Inditex nicht in einem Atelier, sondern in den Geschäften. Über Abverkaufsinformationen und viele Gespräche mit den Kunden erhalte die Zentrale in Spanien wichtige Informationen, die in das Design neuer Artikel einfließen. „Wir wollen wissen, was die Kunden wollen. Und zwar heute und nicht erst in sechs Monaten“, sagt Amaya Guillermo Jiminez. Dank der vertikalen Organisation sei Inditex in der Lage, zweimal pro Woche neue Ware in die Geschäfte zu liefern. Dieses Prinzip gilt auch für Schuhe. „Wir liefern dabei nicht einfach gleiche Artikel nach, sondern entwickeln die Styles immer weiter. Die Kunden sollen sich schließlich nicht langweilen“, erklärt die Spanierin.
Einen ausführlichen Bericht über Zara in Hamburg lesen Sie in Kürze in schuhkurier.