Zalando plant für 2018 mit einem bereinigten EBIT in Höhe von 220 bis 270 Mio. Euro. Das entspricht einer Marge von 4 bis 5%. Um das weitere Wachstum zu bewerkstelligen, investiert Zalando weiter in Personal und schafft rund 2.000 zusätzliche Stellen, den Großteil davon in Berlin. Im Geschäftsjahr 2017 hat Zalando die Zahl der Mitarbeiter bereits von rund 12.000 auf 15.000 erhöht. Zalando Co-CEO Rubin Ritter sagt: „2017 haben wir unseren Marktanteil in allen unseren Ländern ausgebaut. Im laufenden Jahr peilen wir zum vierten Mal in Folge ein Umsatzwachstum von 20 bis 25 % an. Das unterstreicht unsere Überzeugung, dass Wachstum die richtige Strategie zur langfristigen Wertmaximierung ist.“
Zalando: Umsatz in DACH steigt um 18,3%
Zalando verzeichnete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatzanstieg um 23,4% auf 4,49 Mrd. Euro. Das Umsatzwachstum in der DACH-Region lag bei 18,3%, die Umsätze legten hier auf 2,15 Mrd. Eur zu. Die Umsatzentwicklung geht laut Zalando überwiegend auf einen größeren Kundenstamm und eine höhere Anzahl an Bestellungen zurück. Die Zahl aktiver Kunden stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Mio. auf 23,1 Mio. stark an. Der gewachsene Kundenstamm bestellte zudem häufiger. Die durchschnittliche Anzahl der Bestellungen pro aktivem Kunden stieg von 3,5 auf 3,9 und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Zalando erzielte im Geschäftsjahr 2017 ein bereinigtes EBIT von 215,1 Mio. Euro, welches einer Marge von 4,8% entspricht. Der Jahresüberschuss lag bei 101,6 Mio. Euro.
350 Mio. Euro für Investitionen
Im Geschäftsjahr 2017 beliefen sich die Investitionen für Zalando ohne Unternehmenszukäufe auf 243,9 Mio. Euro, wobei überwiegend in die eigene Logistikinfrastruktur, einschließlich Automatisierung und in die eigene Entwicklung von Software investiert wurde. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Zalando Investitionen in Höhe von rund 350 Mio. Euro ohne Unternehmenszukäufe, mit einem ähnlichen Fokus wie in 2017.