Erstmals seien, so Zalando, im dritten Quartal eine Milliarde Seitenaufrufe (+37,3%) erreicht worden. Die Zahl aktiver Kunden steige um 17,5% auf 29,5 Mio. Die Zahl der Bestellungen stieg um 25,4% im Vorjahr auf 34,7 Mio. Der Umsatz wächst dementsprechend deutlich um 26,7% auf 1,5 Mrd. Euro. Die Prognose für 2019 wird damit nach Unternehmensangaben bestätigt. Das Unternehmen erreichte ein bereinigtes EBIT in Höhe von 6,3 Mio. Euro, was einer Marge von 0,4% entspricht.
Chief Financial Officer David Schröder sagte: „Das Jahr ist bisher sehr erfolgreich verlaufen. Wir hatten ein starkes drittes Quartal mit vielen neuen aktiven Kundinnen und Kunden, die immer häufiger zu uns kommen, um sich inspirieren zu lassen. Unser Geschäft wächst in allen Regionen stark. Diesen Schwung wollen wir mit ins vierte Quartal nehmen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden die Cyber Week und die Weihnachtszeit zu feiern.“
Das Geschäft wurde nach Unternehmensangaben in allen Regionen ausgebaut. Im DACH-Raum stieg der Umsatz um 22,9%, in den übrigen 14 Märkten um 30,8%. Überdurchschnittlich war das Wachstum unter anderem in Spanien und den skandinavischen Ländern sowie in Tschechien, wo das Geschäft seit dem Start vor einem Jahr sehr schnell wachse, teilt Zalando mit. Man werde weiter in den Markt investieren und im vierten Quartal mit der Zalando Lounge nach Tschechien expandieren.
Das eigene Geschäft, Versand und Rückversand werden laut Zalando ab sofort klimaneutral gestaltet.
Im Neunmonatszeitraum 2019 stieg das GMV (Gross Merchandise Value = Gesamtverkäufe) laut Zalando um 23,5% auf 5,7 Mrd. Euro (Vergleichszeitraum 2018: 3,7 Mrd. Euro). Das bereinigte EBIT lag bei 114,5 Mio. Euro, was einer Marge von 2,5% entspricht (Vergleichszeitraum 2018: 55,5 Mio. Euro, Marge 1,5%).
Das Unternehmen bestätigt seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2019. Man erwarte weiterhin ein GMV-Wachstum von 20 bis 25% und ein Umsatzwachstum rund um das untere Ende dieser Spanne sowie ein bereinigtes EBIT in der oberen Hälfte der Spanne von 175 bis 225 Mio. Euro.
Weiterhin würden Investitionen in Höhe von rund 300 Mio. Euro geplant, teilt das Unternehmen weiter mit.