Zalando soll von den Strukturen her professionell und seiner Größe entsprechend aufgestellt sein für den nachhaltigen Aufbau des Unternehmens, erklärt das Unternehmen auf schuhkurier-Anfrage. Dabei wolle man sich alle Optionen offen halten – und eine davon sei auch ein Börsengang. Im Falle einer Entscheidung für den Gang an die Börse werde man jetzt jederzeit in der Lage sein, den entsprechenden Schritt zu gehen. “Mittelfristig könnte ein IPO sehr attraktiv für uns sein”, erklärte Rubin Ritter unlängst. “Zalando sollte immer vorbereitet sein und sicherstellen, dass das Unternehmen börsenfähig sei.”
Schlagzeilen machte Zalando in den letzten Tagen durch Veränderungen in seiner Luxus- und Eigenmarkenstrategie. So soll es auch in Zukunft die Eigenmarke Kiomi geben, die Marke werde nur – ähnlich wie die anderen Eigenmarken Mint&Berry und Zign – als Brand in das Eigenmarkenportfolio integriert. Der eigenständige Shop wird aber in eine Markenplattform umgewandelt und alte Produkte sind weiter über Zalando erhältlich.
Nach Angaben von Zalando werden etwa 50% des Umsatzes mit Schuhen erwirtschaftet.
Mia Livfors wird, wie Zalando bestätigt, die Aufsichtsratsvorsitzende der Zalando AG. Das Gremium wird sich zudem aus weiteren Vertreter von Gesellschafterunternehmen zusammen setzen.