STT: Das Motto des 19. UITIC-Kongresses lautete ’Future Footwear Factory‘. Was erwarten Sie von der Zukunft?
Über die Zukunft zu sprechen, ist immer problematisch. Niemand besitzt eine Glaskugel und kann die Zukunft vorhersagen. Aber eines ist doch sicher: Wer sich heute nicht mit den Themen beschäftigt, die möglicherweise auf uns als Branche zukommen, wird weder bereit sein noch reagieren können, wenn diese Veränderungen tatsächlich eintreffen! Unser Ansatz ist es daher, den UITIC-Mitgliedern in erster Linie Anregungen vorzustellen. Dabei haben wir die gesamte Supply Chain von der Fabrik bis zum Endverbraucher im Blick. Ein wichtiges Thema, mit dem wir uns alle beschäftigen müssen, ist zudem die Digitalisierung. Welche Konsequenzen hat der digitale Wandel und wie wird er unsere Branche verändern?
STT: Was sind die größten Herausforderungen für die Schuhindustrie in den kommenden fünf Jahren?
Eine der größten Herausforderungen betrifft die Produktion. Die Weltbevölkerung wächst kontinuierlich und zugleich steigt auch die Kaufkraft in vielen Ländern. Daraus ergibt sich eine enorme Nachfrage der Konsumenten. Ich rechne damit, dass die Jahresproduktion künftig auf rund 40 Mrd. Paar Schuhe ansteigen wird.
Das vollständige Interview lesen Sie in STEPTECHNIK Ausgabe 01/2016.