Zur letzten Saison hatte das Team von Astormueller nur einige wenige Salamander-Schuhe mit an den Gardasee gebracht. Im Januar war das Angebot auf der Expo Riva Schuh schon um einiges größer: Sneaker-Varianten und Boots für Damen und Herren bilden den Schwerpunkt der neuen Kollektion für H/W 2025/26. Daneben finden sich Bootie Varianten mit Fell, Retro-Sneaker sowie Low-Pro-Styles für Damen und an Performance-Sneaker angelehnte Varianten für Herren. Das Feedback auf die neuen Schuhe sei gut gewesen, schildert Frank Schmitz, Chief Sales Officer bei Astormueller. Vor allem der Sneakerbereich sei gut angekommen – „auch die neuen Silhouetten, von denen wir glauben, dass sie im Laufe der Verkaufssaison bei immer mehr Lieferanten zu finden sein werden“. Aber auch bei Saisonware, allen voran kernigen Workboots sowohl für Damen als auch für Herren sowie Modellen mit Warmfutter- und Lammfell-Ausstattung, habe es viel Zuspruch gegeben. „Überhaupt ist die Kollektion im Ganzen von ihrer Wertigkeit und ihrem Look her gut angenommen worden“, sagt Chief Product Officer Achim Tischer. Bei den Herren seien die Hybride mit einem Brown Shoe-Schaft und Sneakerboden laut Schmitz „offenbar genau richtig positioniert“ – man habe eine sehr gute Ansprache feststellen können. Sowohl im Damen-, als auch im Herrenbereich liegen Sneaker in Kernpreislagen zwischen 99 und 120 Euro.
„Marke der Mitte“
Mit dem Claim „Lifestyle for Comfort Lovers“ soll Salamander ab F/S 2025 neu im Markt positioniert werden. Dabei ist der Slogan nicht einfach eine schöne Formulierung, sondern wird mit Leben gefüllt: Hochwertige Leder, eine Hyperfoam-Sohle für hohen Komfort und die Ortholite-Insole sind nur einige der Features, die bei jedem Schritt deutlich machen sollen, wofür Salamander steht. Damit soll sich die Marke auch von Wettbewerbern abheben. „Das ist ein USP, der nicht zu unterschätzen ist“, sagt Frank Schmitz. Einschätzungen dahingehend, dass die neuen Schuhe zu wenig innovativ sein könnten, teilen er und Achim Tischer nicht: Salamander sei eine Marke der Mitte und biete entsprechend auch Schuhe für diese Mitte an. Das bedeutet zeitlose Casual-Styles mit Komfortelementen und einer kompromisslosen Komfort-Ausstattung. Es werden aber auch Trends aufgegriffen wie etwa das aktuelle Fake Fur-Thema. Trotteurige oder elegante Schuhtypen für Damen sind dagegen nicht Teil der Kollektion; auch bei den Herren habe man den Business-Bereich den veränderten Marktbedingungen anpepasst. Wir glauben, dass Salamander-Schuhe im Hinblick auf die Innenausstattung, den Materialeinsatz und auch das Preis-/Leistungsverhältnis der Schuhe mehr kann als der Wettbewerb“, sagt Achim Tischer selbstbewusst. Das sehe man an den Reaktionen des Handels: „Wir hätten mit Sicherheit unsere Händler nicht überzeugen können, die Schuhe zu kaufen, wenn nicht genügend Innovation in den Produkten gewesen wären.“ Sowohl stationäre als auch Onlinehändler hätten die erste Kollektion für F/S 2025 goutiert. Und auch die Resonanz auf die neuen Entwicklungen für H/W 2025/26 sei gut gewesen. Nachdem am Gardasee noch eine überschaubare Auswahl gezeigt worden war, umfasst die Kollektion nun 160 Schuhe – je 80 für Damen und Herren. Aktuell ist der Außendienst – das Team besteht aus sechs Personen – mit den Schuhen im Handel unterwegs. In den Showrooms der Marke in, Hannover, Sindelfingen, Breitscheid, Mainhausen und München werden die Modelle präsentiert.