Die Organisatoren der Fachmesse beziehen sich dabei auf Angaben von Statista. Für die Jahr bis 2029 erwartet das Institut ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 4%.
Mit rund 13 Mrd. US-Dollar wird in den USA aktuell der größte Umsatz mit Taschen erzielt. Doch am schnellsten soll der asiatisch-pazifische Markt wachsen. Die Verbraucher verfügen über mehr Geld zum Konsumieren, die Anzahl an Online-Einkaufsplattformen steigt, und Mode spielt in den Köpfen eine immer wichtigere Rolle.
Das Marktforschungszentrum Skyquest bestätigt laut der Meldung die positive Prognose. Es schätzt das Volumen des weltweiten Taschenmarkts im Jahr 2022 auf 49,12 Mrd. USD. Mit einer Wachstumsrate von 5,8% steige das Marktvolumen von 52 Mrd. USD im Jahr 2023 auf 81,79 Mrd. USD im Jahr 2031. Dabei legt nicht zuletzt der Luxusmarkt in verschiedenen Ländern zu, darunter in den Vereinigten Staaten, Russland und vielen APAC-Länder wie Südkorea und Indien.
Laut Skyquest hätten sich Taschen weltweit zu einem der begehrtesten persönlichen Gegenstände entwickelt. Dabei zeigten die Verbraucherinnen und Verbraucher klare Vorlieben: Canvas-Taschen zum Einkaufen, Ledertaschen für den beruflichen Gebrauch und Clutches für Events oder am Abend.
Leder dominiert
Im Jahr 2021 dominierten Ledertaschen mit einem Anteil von über 50% den weltweiten Umsatz. Bei hochwertigen Taschen und Accessoires bleibt Leder das wichtigste Material. Sowohl in den Industrieländern als auch in den Schwellenländern sind die Ausgaben der Verbraucher für Luxusgüter die wichtigste Triebfeder für den Ledertaschenmarkt.
In Thailand, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Indien wird erwartet, dass die steigenden verfügbaren Einkommen die Nachfrage nach Lederwaren ankurbeln werden.
Vertriebsstrukturen
Stationäre Kaufhäuser, Fachgeschäfte und andere Einzelhandelsgeschäfte stellen zwar nach wie vor einen Eckpfeiler des Taschenhandels dar. Laut des Marktforschungsinstituts Straits Research wird das Segment mit einer jährlichen Wachstumsrate von 6,1% wachsen. Doch Online-Händler gewinnen weltweit an Bedeutung – nicht zuletzt dank einer verbesserten IT-Infrastruktur. In Indien etwa profitiert der Onlinehandel von verbesserten Internetanbindungen und einer zunehmenden Verbreitung von Smartphones.
Interessant: Viele Kunden bevorzugen laut den Ergebnissen von Straits den stationären Handel gegenüber dem Online-Handel, da dieser eine umfassendere Auswahl an Produkten biete und in der Regel bequemer und leichter zugänglich sei. Außerdem setzen große Marktteilnehmer Omnichannel-Strategien um und bauen ihr stationäres Geschäft aus, etwa in China.
Gleichzeitig treibt die Digitalisierung von Dienstleistungen den Online-Handel an, insbesondere bei jüngeren Verbrauchern. Um einen breiteren Kundenstamm anzusprechen, erweitern Taschenanbieter daher kontinuierlich ihre Kundendatenbanken und Online-Shops.