Die neue Messe richtet sich nach Angaben der Veranstalter an internationale Einkäufer, Händler und Medien. Sie sollen während der WeAr Select Gelegenheit haben, ausgesuchte Entwürfe von internationalen Designer- und Markenkollektionen zu sichten.
Maximal 300 Designer sollen dabei lediglich eine Auswahl ihres Portfolios präsentieren. Ziel sei es, einen ersten und zugleich möglichst präzisen Überblick über die Trends der kommenden Saison zu gewinnen.
Zum Angebot sollen Couture, Premium Denim, hochwertige Sportswear sowie Schuhe gehören – und das, bevor vollständige Kollektionen auf den internationalen Messen präsentiert werden.
Hinter dem Konzept stehen Klaus Vogel, Herausgeber des WeAr Magazins, und seine Tochter Shamin, die die neue Messe organisieren werden. Als Kooperationspartner fungiert das Trendbüro WGSN. Man sei überzeugt, dass die WeAR Select das Potenzial besitzt, das herkömmliche Orderverfahren zu revolutionieren, heißt es seitens der Verantwortlichen.
„Konsumenten suchen Vielfalt im Handel, und wir sehen brilliante Designer kleiner und etablierter Marken, ebenso wie neue Talente, die frische und aufregende Kollektionen kreieren. Die Modeeinkäufer haben während der Modemessen oft nur sehr wenig Zeit zur Verfügung und können diesen Designern oft nicht die Aufmerksamkeit schenken, die diese brauchen“, so Klaus Vogel.
Vorgesehen ist auf der WeAr Select eine exklusive Auswahl an Designern aus den USA, Großbritannien, Paris, Italien, Tokio, sowie auch aus weniger fashion-basierten Regionen wie China, Brasilien, Mexiko, Thailand und Korea.
„Das Mode-Business ist komplizierter geworden und zugleich professioneller. Einkäufer brauchen Orientierung, um schwierige Order-Entscheidungen treffen zu können“, erklärt Thorsten Traugott, bei WGSN für den Raum EMEA verantwortlich.
WeAr Select sei offen für Partnerschaft mit anderen Veranstaltungen, Medien und Organisationen, die an einer Kooperation interessiert sind – „für die Zukunft der Modeindustrie ist es zwingend erforderlich, dass die Entscheider zusammenarbeiten“, so Shamin Vogel.