Im Geschäftsjahr 2018, das bei Vivarte am 31. August endete, erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 1,4 Mrd. Euro. Das EBITDA lag bei 87 Mio. Euro. Unter dem Strich stand jedoch erneut ein Verlust in Millionenhöhe. Das Minus konnte jedoch von 305 Mio. auf 122 Mio. Euro verringert werden. Vivarte plant nach eigenen Angaben, im laufenden Geschäftsjahr erstmals seit Jahren wieder ein positives Ergebnis zu erreichen. Zudem soll der Entschuldungsprozess weiter vorangetrieben werden. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte die Schuldenlast auf 302 Mio. Euro reduziert werden. Vor zwei Jahren waren es noch mehr als 1 Mrd. Euro, die auf dem Unternehmen lasteten.
Vivarte konzentriert sich
„Wir sind wieder gesund“, erklärte CEO Patrick Puy in einem Interview mit franceinfo.com. „Die Phase der Restrukturierung ist vorbei, jetzt können wir uns der Weiterentwicklung widmen.“ In den vergangenen Jahren hat Vivarte zahlreiche Schuhhandelskonzepte verkauft, darunter zuletzt die Filialisten André und Besson. In Kürze sollen auch die Konzepte Minelli, San Marina und Cosmoparis veräußert werden. In Zukunft will sich Vivarte ausschließlich auf die Marken La Halle und Caroll konzentrieren.