Die Konsumstimmung zum Jahresende konnte sich zuletzt noch leicht erholen. Das geht aus den aktuellen Ergebnissen des „Gfk Konsumklimas powered by NIM“ hervor. Neben einer positiven Entwicklung der Einkommenserwartung und der Anschaffungsneigung trage vor allem die rückläufige Sparneigung zur Erholung des Konsumklimas bei. Letztere ging im Vergleich zum Vormonat auf 5,9 Punkten zurück und sank damit um sechs Punkte. „Nach dem Einbruch im Vormonat verbessert sich die Konsumstimmung zwar leicht, kann aber die zuvor erlittenen Rückgänge nur teilweise kompensieren“, so Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Mit -21,3 Zählern weist das Konsumklima nach wie vor ein sehr niedriges Niveau auf. Rückblickend sehen wir seit Jahresmitte 2024 bestenfalls eine stagnierende Entwicklung.“
Für das kommende Jahr passen Gfk und NIM ihre Prognosen an: Das Konsumklima im Januar wird auf einen Zählerwert von -21,3 Punkte geschätzt, revidiert von -23,1 Punkte und damit um 1,8 Zähler gestiegen. „Eine nachhaltige Erholung des Konsumklimas ist nach wie vor nicht in Sicht, dazu ist die Verunsicherung der Konsumenten derzeit noch zu groß“, so Bürkl weiter. „Hauptursache sind die hohen Lebensmittel- und Energiepreise. Zudem werden in vielen Bereichen die Sorgen um die Sicherheit des Arbeitsplatzes größer.“