Nach Ansicht Ackermanns haben gerade deutsche Maschinenbauunternehmen ein massives Interesse daran, dass es zu der von Minister Gabriel in China eingeforderten „Partnerschaft auf Augenhöhe“ kommt. Dabei gehe es nicht nur um eine faire Behandlung deutscher Firmen beim Schutz von Patenten und der Vergabe öffentlicher Aufträge, sondern vor allem auch um eine frühe Einbeziehung bei der Festsetzung technischer Normen. „Unsere Firmen, die in China investieren, müssen sich auf eine verlässliche Normierung verlassen können. Das gehört zur Investitionssicherheit“, erklärte Ackermann.
Der Leiter der VDMA-Außenwirtschaftsabteilung betonte, dass Gabriel auch mit seinem Angebot an China zu einer verstärkten Zusammenarbeit im Umwelt- und Energiebereich „die richtigen Themen“ angesprochen hat. „Eine umweltschonende Produktion, die auf Energiesparen und Energieeffizienz setzt, gehört zur Kernkompetenz des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus“, so Ackermann. „Deshalb können wir den Chinesen bei der Bewältigung ihrer Umweltprobleme eine schier unendliche Palette von Lösungen anbieten.“
Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist ungeachtet eines leichten Rückgangs im letzten Jahr China der größte Exportmarkt. Seine Stellung als zweitwichtigster Standort für Investitionen deutscher Maschinenbauer hat China sogar noch ausgebaut.