Am 7. Dezember nahmen Hilke Patzwall, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Vaude, und Jan Lorch, Geschäftsleiter Vertrieb & CSR bei Vaude, die renommierte Auszeichnung entgegen. Die Preisverleihung fand im Maximilianeum, dem Sitz des Bayerischen Landtags, statt. Überreicht wurde der Preis von Gerd Müller, Generaldirektor der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) und ehemaliger Bundesentwicklungsminister. Mit diesem Award wird Vaude für sein Engagement im EOG Carbon Reduction Project geehrt: Gemeinsam mit neun weiteren europäischen Outdoormarken arbeitet Vaude daran, Treibhausgasemissionen in der globalen Lieferkette zu verringern und den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern. So will das Unternehmen aktiv zur Erreichung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals = SDGs) beitragen.
„Der SDG Innovation Award ist eine großartige Anerkennung für unser ambitioniertes weltweites Klima-Engagement. Wenn wir unsere Kräfte bündeln, erreichen wir eine Hebelwirkung und können große Veränderungen voranbringen. Dank unseres gemeinsamen Projektes haben wir es bei Vaude geschafft, die Emissionen aus dem Energieverbrauch der Materialhersteller im Jahr 2022 auf 2023 zu halbieren. Wir freuen uns sehr über diese hohe Auszeichnung für unser ganzes Team, das sich mit viel Energie und Aufwand dafür einsetzt, dass wir unsere Emissionen weltweit senken“, so Hilke Patzwall, Vaude Nachhaltigkeitsmanagerin.
Für den SDG Innovation Award gingen 270 Bewerbungen aus 38 Ländern und allen Kontinenten in drei Kategorien ein. Vaude hat sich in der Kategorie „Unternehmen” durchgesetzt. Ausgewählt wurden die Preisträger von einer Fachjury aus Wissenschaft, Wirtschaft und internationalen Organisationen.
Gemeinsam mit neun weiteren Outdoor-Marken engagiert sich Vaude seit 2021 im Carbon Reduction Project der European Outdoor Group (EOG) dafür, die Treibhausgas-Emissionen der Materiallieferanten zu reduzieren. Der mit Abstand größte Anteil der unternehmensweiten Emissionen entsteht bei der Herstellung der Materialien, die in den Produkten verarbeitet werden. Im Rahmen des Projekts hat der Outdoor-Anbieter laut einer Mitteilung Lieferanten davon überzeugt, von Kohle auf emissionsärmere Energien umzusteigen. So konnte der Kohleverbrauch von 1.715 Tonnen im Jahr 2022 auf 687 Tonnen im Jahr 2023 reduziert werden. Darüber hinaus wurden Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt, bspw. durch emissionsärmere Färbemaschinen. Durch diese Maßnahmen hat Vaude signifikante Einsparungen erreicht: 2023 waren es 30 Prozent weniger Emissionen im Vergleich zu 2019 – bei einem Umsatzwachstum von plus 32 Prozent im gleichen Zeitraum.