Under Armour hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024/2025, welches am 30. Juni endete, einen Umsatz von 1,2 Mrd. US-Dollar (1,1 Mrd. Euro) erzielt. Das sind 10% weniger als im Vorjahreszeitraum. In der EMEA-Region konnte der Umsatz konstant gehalten werden. In Nordamerika ist er um 14% gesunken, in der Asien-Pazifik-Region um 10% und in Lateinamerika um 16% gestiegen. Der Wholesale-Umsatz ist um 8% auf 681 Mio. Dollar (617 Mio. Euro) gesunken, der D2C-Umsatz um 12% auf 480 Mio. Dollar (435 Mio. Euro). Mit Blick auf die Produktgruppen ist der Umsatz mit Kleidung um 8% auf 758 Mio. Dollar (686 Mio. Euro) gesunken, der Umsatz mit Accessoires um 5% auf 93 Mio. Dollar (84 Mio. Euro) und der Umsatz mit Schuhen um 15% auf 310 Mio. Dollar (281 Mio. Euro).
Die Bruttomarge ist um 110 Basispunkte auf 47,5% gestiegen, was an weniger starken Rabatten und geringeren Produktionskosten liegt. Unter dem Strich gab es einen Betriebsverlust von 300 Mio. Dollar (272 Mio. Euro), ohne Transformationskosten und andere außerordentliche Ausgaben hätte es einen Betriebsgewinn von 8 Mio. Dollar (7 Mio. Euro) gegeben. Der Nettoverlust liegt bei 305 Mio. Dollar (276 Mio. Euro), der bereinigte Nettogewinn bei 4 Mio. Dollar (3,6 Mio. Euro).
Im Mai 2024 wurde ein Restrukturierungsplan vorgestellt, um das Unternehmen effizienter aufzustellen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die verbleibenden Kosten im Rahmen des bestehenden Restrukturierungsplans im Geschäftsjahr 2024/2025 anfallen werden. Außerdem wurde ein Programm zum Rückkauf von Aktien im Wert von 500 Mio. Dollar (453 Mio. Euro) angekündigt. Aktien im Wert von 40 Mio. Dollar (36 Mio. Euro) wurden im ersten Quartal zurückgekauft. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Under Armour nun einen Betriebsverlust von 194 Mio. Dollar (176 Mio. Euro) bis 214 Mio. Dollar (194 Mio. Euro). Der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn wird bei 140 Mio. Dollar (127 Mio. Euro) bis 160 Mio. Dollar (145 Mio. Euro) erwartet.