Im Norden Deutschlands zeigten sich einige Schuhfachhändler darüber überrascht, dass am Monatsende ein Plus das Vorzeichen bei den Ergebnissen war. Nicht ganz unbeteiligt an den dann doch erfreulichen Zahlen zu Ultimo dürfte aber das schwache Vorjahresergebnis sein, denn ’gefühlt‘ verlief der Monat nicht überall optimal. Mal wurde von mangelnder Kundenfrequenz berichtet, mal von einem drastischen Einbruch kurz vor Ultimo, der das bis dahin zweistellige Ergebnis noch in den einstelligen Bereich drückte.
Im Westen endete der November, der so stark begonnen hatte, beim Gros der Händler mit einem Minus.
Während die Händler aus Rheinland-Pfalz/Saarland sich wenig berauscht von dem Monatsergebnis zeigten, offenbarte sich der November im Freistaat Bayern beinahe schon als Glücksbote. Wetter und Kauflaune stimmten die meisten befragten Händler glücklich. Nach dem sehr unbefriedigenden Oktober in Ostdeutschland zeigten sich die meisten Händlerinnen und Händler prinzipiell mit den erreichten Ergebnissen zufrieden, auch wenn der Vergleichsmonat des vergangenen Jahres sehr niedrige Umsatzzahlen aufwies.
Das Hauptthema des Herbstes sind Stiefeletten. Selbst die Männer setzten eher auf einen sportiven Boot oder eine Stiefelette als auf einen Halbschuh. Langschaftstiefel standen ebenfalls in der Gunst der Kundinnen ganz weit vorne, „das lief besser als gedacht“, bestätigte ein zufriedener Schuhhändler.
Einen ausführlichen Bericht über die Umsatzentwicklung im November 2013 lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 50/2013.