’Future Footwear Factor‘» lautete das Leitthema des Kongresses. Die Vorträge konzentrierten sich auf Konsumtrends, Produktion 4.0 mit immer stärkerer Automatisierung, Kommunikation von Maschinen und Produkten in der Produktion, Robotereinsatz, kundenindividuelle Personalisierung, neue Materialien, neue Produktkonzepte, Dienstleistungen sowie die wachsende Bedeutung von Aus- und Weiterbildung in der Schuhindustrie. Unter den Vorträgen waren auch zwei deutsche Beiträge: Klaus Freese (Klöckner Desma Schuhmaschinen) referierte über das Thema ’Shoes produced by smart robots‘. Der Vortrag von Elisabeth Rouiller (ISC Germany) titelte ’The Importance of Training and Further Education‘. Bei den Firmenbesuchen lernten die Kongressbesucher einige der Top-Betriebe der Region Tamil Nadu kennen: Farida Group sowie die Schuhproduktion und die Gerberei der KH Group.
Die UITIC-Awards gingen an den ungarischen Schuhexperten Ferenc Schmel von UNIDO und Andreas Tepest von der Firma Deichmann, der aus gesundheitlichen Gründen leider nicht am Kongress teilnehmen und daher die Ehrung auch nicht persönlich entgegennehmen konnte.
Der Vorsitzende des UITIC-Exekutivkommitees, Yves Morin, äußerte sich abschließend hochzufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und der Qualität der Vorträge und sprach dem indischen Organisator CLE (Council for Leather Exports) großes Lob aus. Er gab außerdem bekannt, dass der 20. UITIC-Kongress in Portugal stattfinden werde. Portugals Schuhindustrie erlebt derzeit einen rasanten Aufschwung. Leandro de Mélo, der Leiter des portugiesischen Technologiezentrums für die Schuhindustrie CTCP kündigte an, dass der kommende Kongress gemeinsam vom CTCP und dem portugiesischen Verband der Schuh- und Lederindustrie APICCAPS organisiert werde.