Deckers Brands erzielte im Geschäftsjahr 2016/17, das am 31. März endete, einen Gesamtumsatz in Höhe von 1,79 Mrd. Dollar. Das entspricht einem Rückgang in Höhe von 4,5% gegenüber dem Vorjahr. Während Deckers im Jahr zuvor noch einen operativen Gewinn in Höhe von 162 Mio. Dollar verzeichnen konnte, musste das Schuhunternehmen 2016/17 einen Verlust in Höhe von 1,9 Mio. Dollar verbuchen.
Wesentlich getragen werden die Umsätze von Deckers durch das Schuhlabel Ugg. Auch für diese Marke wurden sinkende Umsätze verbucht: So gingen die Erlöse hier um 4,8% auf 1,45 Mrd. Dollar zurück. Dennoch reagierte die Börse an der New Yorker Wall Street positiv auf die Veröffentlichung dieser Zahlen. So legte der Kurs von Deckers um rund 19% zu. Der Grund: Die Analysten hatten schlechtere Daten erwartet. Zudem hatte Deckers Brands im vergangenen Monat angekündigt, einen Verkauf von Unternehmensteilen zu prüfen.
Zusätzlich wurde ein Restrukturierungsprogramm verabschiedet, durch das bis 150 Mio. Dollar eingespart werden sollen. Zu den Maßnahmen gehört neben der Schließung von Ugg-Stores auch die Verlagerung der Schuhproduktion von China in andere Länder.