’Wiwo‘ und ’Frontal 21‘ berufen sich auf vertrauliche Unterlagen. Demnach habe Zalando mithilfe der Wirtschaftsberatungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) 2014 Fördergelder beim Land Berlin beantragt – zur Finanzierung des Ausbaus seiner Zentrale in Berlin. Das Land habe im Anschluss, so heißt es in dem Bericht, 25% der Investitionskosten übernommen. Bewilligt durch die landeseigene Investitionsbank Berlin.
Ein so hoher Anteil werde sonst nur Unternehmen bewilligt, die weniger als 50 Mio. Euro Umsatz pro Jahr erzielen. Der Modehändler setzte 2010 jedoch bereits 159 Mio. Euro jährlich um. Die Geldgeber schien das nicht interessiert zu haben, heißt es weiter. Wie die ’Wiwo‘ schreibt, stützten die Banker ihre Entscheidung auf Geschäftszahlen aus den Jahren vor 2010. Maßgeblich für die Größenzuordnung sei der „letzte vorliegende Jahresabschluss des Antragstellers“ gewesen, heißt es dazu in einer Stellungnahme der Bank an die Zeitung.
Einen umfangreichen Bericht über die Subventionen für Zalando sehen Sie in der Sendung ’Frontal 21‘, heute Abend um 21 Uhr im ZDF.