Dabei führen die wachsenden Produktionskosten in China und Indien zu einem Umdenken in der Branche: Transparenz im textilen Supply Chain, eine optimale technische Integration sowie Corporate Social Responsibility lösen den Preis als wichtigstes Produktionskriterium ab. In diesem Kontext informiert das Source it Areal auf der internationalen Leitmesse Texprocess vom 4. bis 7. Mai 2015 umfassend über neue Wege und Technologien in der Beschaffung.
Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt, sagt: „Im Rahmen unseres Texpertise Network mit über 40 Textilmessen weltweit veranstalten wir auch Plattformen für die Bekleidungsfertigung. Auf der Apparel Sourcing in Paris und New York richten sich die Bekleidungshersteller an die designorientierten Besucher der parallelen Texworld. Auch Source it zeigt Betriebe aus der Lohnkonfektion. Zusätzlich zeichnet sich das Areal durch seinen direkten Technologiebezug aus und spricht damit stärker den maschineninteressierten Besucher der Texprocess an. Diese Kombination aus Fertigungsbetrieben sowie Anbietern von Maschinen und Technologien bleibt in Europa einzigartig und zukunftsweisend.“
Source it bietet sowohl den Fertigungsbetrieben als auch den Modeunternehmen einen zusätzlichen Nutzen. Erstere können neue Aufträge akquirieren und sich auf der Texprocess über die passenden Technologien informieren, darunter neue Lösungen zu Nähen, Fügen, Sticken und Schneiden. Modelabels finden neben innovativen Produktionsmaschinen auch interessante Produktionsfirmen für die passive Lohnveredelung. Source it richtet sich auch an Exportförderungsgesellschaften, nationale Verbände oder Institutionen der Textil- und Bekleidungsindustrie.
Das Source it Areal findet wieder zentral in der Halle 5.0 in der Nähe des Produktbereiches Nähen und Fügen statt. Im direkten Umfeld wird das Texprocess Forum auch zu aktuellen Sourcing-Themen informieren. Aktuell verzeichnet die Texprocess großes Interesse aus Süd- und Osteuropa, Zentralasien und Afrika. 2013 stellten über 50 Betriebe und Verbände aus 16 Nationen aus, darunter Bolivien, Kenia, Litauen, Peru, Rumänien, Tunesien und Vietnam. „Gleichzeitig verlagert sich die Produktion von Mode und Bekleidung teilweise zurück nach Europa. Deutlich stärker im Vergleich zu 2011 präsentierten sich 2013 etwa Ägypten, Bulgarien, Mazedonien, Polen, Portugal und Serbien mit ihren Betrieben. Länder aus Osteuropa, Südeuropa und dem Maghreb punkten durch Flexibilität und kurze Transportwege,“ so Schmidt.