Gesucht werden kann entweder nach den Angeboten einer bestimmten Marke oder in einer bestimmten Stadt. Für Storeplus-Anwender ist die Anwendung kostenfrei. Andere Kunden zahlen eine monatliche Pauschale.
Dieses Konzept sei für beide Seiten vorteilhaft, erläutert Storeplus-Geschäftsführer Uwe Hoffmann. “Kunden können bequem online wählen, müssen aber trotzdem nicht auf die beratende Funktion des Fachpersonals vor Ort verzichten.” Dem Fachhandel bietet die Plattform die Chance auf eine höhere Frequenz und neue Kunden.
Die Händler legen individuell fest, mit welchen Marken sie bei Shophochzwei vertreten sein wollen. Über die Anbindung der Warenwirtschaft werden die Bestände automatisch abgeglichen. Hoffmann legt aber Wert darauf, dass auch Händler ohne Warenwirtschaftssystem sich an der Plattform beteiligen können. “Von ihnen gibt es schließlich ja noch einige in der Lederwarenbranche.” Sie bekommen einen Zugang zum System, um ihre Bestände manuell zu aktualisieren.
Aktuell sind fünf Händler mit von der Partie, die Filialen in zehn Städten betreiben. Sukzessive würden jetzt weitere Partner angebunden, führt Hoffmann aus. Er ist überzeugt: “Etwa 100 Lederwarenfachhändler werden diesen Weg mitgehen. Und die werden wir Ende des Jahres haben.”
Shophochzwei: Neuer Name wird gesucht
Das Angebot ist nicht auf die Lederwarenbranche beschränkt. So spreche man aktuell mit Vertretern aus der Textilbranche. Shophochzwei sei bisher auch nur ein Projektname, so Hoffmann weiter. Derzeit werde eine aussagekräftige, für die Konsumente nahe liegende Bezeichnung gesucht. Gleichwohl bewertet Hoffmann die bisherige Resonanz schon positiv. “Wir verzeichnen einen guten Traffic vor allem von Smartphones aus.”