Dr. Stephan Fanderl, Geschäftsführer der Signa Retail und CEO von Galeria Karstadt Kaufhof: „Das ist eine gute Nachricht für unser Unternehmen. Knapp sieben Monate nach dem Zusammenschluss beider Warenhausunternehmen können wir den für alle Mitarbeiter anspruchsvollen und herausfordernden Sanierungs- und Integrationsprozess mit hoher Verlässlichkeit auf der Eigentümerseite fortführen. Die Entscheidungswege werden kürzer und einfacher – das ist wichtig und richtig.“
Signa und HBC hatten im vergangenen Jahr ihre beiden Warenhausketten unter der operativen Führung der Signa zusammengeführt. Seitdem habe das Management-Team um Dr. Stephan Fanderl einen umfassenden Integrationsprozess initiiert, teilte Signa mit. Ziel sei es, die Warenhäuser zukunftsfähig zu machen und im digitalen Zeitalter zu einem führenden Omnichannel-Anbieter zu entwickeln. Die Einigung umfasse darüber hinaus, dass das belgische Warenhausunternehmen Galeria Inno ebenfalls vollständig bei Signa verbleibt. Hudson’s Bay Niederlande wird hingegen wieder eine 100%ige Gesellschaft von Hudson´s Bay Company.
Im Rahmen der Vereinbarung erwirbt Signa von HBC auch sämtliche Anteile am bislang gemeinsamen Immobilienbestand. Bisher hatten beide Unternehmen je 50% am Portfolio gehalten. Die entsprechenden Verträge zwischen HBC und SIGNA wurden bereits unterschrieben (Signing). Der Vollzug der Transaktion (Closing) wird für den Herbst erwartet. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.
Über Signa
Die vom Unternehmer René Benko 1999 gegründete Signa Gruppe ist eine privat geführte Industrieholding in den Bereichen Real Estate, Retail und Medien. Das Unternehmen ist mit einem Immobilienvermögen von über 14 Mrd. Euro und einem zusätzlichen Development Volumen von rund 8,5 Mrd. Euro einer der bedeutendsten Immobilieninvestoren in Europa und betreibt mit ca. 45.000 Mitarbeitern und über 7,5 Mrd. Euro Umsatz – davon alleine ca. 750 Mio. Euro im Onlinebereich – namhafte Handelsunternehmen.