Das erste Quartal in 2015 stellt einen Rekord im spanischen Export auf: Die internationalen Verkäufe wachsen weiter und verzeichnen einen Durchschnittswachstum von 15,5%. Die Entwicklung in Deutschland ist sogar noch positiver: Es wird ein Zuwachs von 18% im Wert und von 19% in Schuhpaaren registriert; d.h. in Zahlen 115,8 Mio. Euro und 5,7 Mio. Schuhpaare, berichtet FICE, der Verband der spanischen Schuhindustrie.
Für den Verband seien es sehr positive Kennzahlen. Die spanischen Unternehmen bemühen sich weiterhin die Kosten im Überblick zu halten und räumen Handelsspannen ein, um in der Lage zu bleiben, auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähige, hochwertige und ansprechende Produkte anzubieten.
Die EU sei laut FICE der wichtigste Abnehmer von spanischen Schuhen und führe den Exportwachstum an. Frankreich, Italien, Deutschland, Portugal, das Vereinigte Königreich und Belgien seien die wichtigsten Zielmärkte. Danach folge nach Angaben des Verbandes die USA mit einem sehr positiven Wertzuwachs von +23%. Trotz des Rückgangs auf dem russischen Markt habe Spanien gegenüber seinen wichtigsten Mitbewerbern nicht an Wettbewerbsfähigkeit verloren, sondern gewinne an Marktanteilen auf den internationalen Märkten. Spanische Schuhe werden in fast 180 Ländern der Welt abgesetzt und im letzten Jahr von über 150 Mio. Menschen getragen.
62% des Auslandsumsatzes stellen laut FICE die Lederschuhe dar, dessen Entwicklung positiv im Bereich der Damenschuhe verläuft. Der zweitwichtigste Posten seien die Textilschuhe mit einem Anteil von 17,5%. Schuhtypen wie die trendigen Espadrilles, Sneakers oder Festtagsschuhe werden dieser Kategorie zugeordnet.
Wie der Verband bekannt gibt, sind die Aussteller hauptsächlich in folgenden Regionen Spaniens angesiedelt: 57% aus Alicante, 12% aus La Rioja, 10% aus Kastilien-La Mancha. Einzelne Unternehmen stammen aus Katalonien, den Balearen, Aragon, Galicien und Madrid.
Infostand ’Shoes from Spain‘ auf der GDS (29. bis 31. Juli 2015) in Düsseldorf (Halle 5, E49)