Bis zum Ablauf der Angebotsfrist am 16. November 2016 wurden unter dem Kaufangebot insgesamt 5.546.284 Charles Vögele Aktien angedient, entsprechend 78,38% der 7.075.715 Charles Vögele Aktien, auf die sich das Kaufangebot per 16. November 2016 bezieht (Erfolgsquote). Darüber hinaus haben die Anbieterin und die mit der Anbieterin in gemeinsamer Absprache handelnden Personen (’Anbietergruppe‘) seit dem 19. Oktober 2016 126.784 Charles Vögele Aktien an der Börse oder ausserbörslich erworben. Das teilt die Charles Vögele AG zum Ablauf der Angebotsfrist mit.
Unter Berücksichtigung der 263.399 Charles Vögele Aktien, die von Charles Vögele und der 1.460.886 Charles Vögele Aktien, die von der Anbietergruppe jeweils zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist gehalten werden, beträgt die Beteiligung der Anbietergruppe zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist somit insgesamt 82.62% der Stimmrechte und des Aktienkapitals der Charles Vögele (Beteiligungsquote). Das von der Anbieterin veröffentlichte Zwischenergebnis ist provisorisch. Die definitive Meldung des Zwischenergebnisses wird voraussichtlich am 22. November 2016 veröffentlicht.
Nach Angaben der Sempione Retail AG soll es bei Charles Vögele keinen Kahlschlag bei den über 6.000 Beschäftigen geben. Wenn schon, werde es zu einem personellen Abbau in der Zentrale in Pfäffikon kommen.
Die 163 Filialen von Charles Vögele würden im Lauf des Jahres 2017 auf den Modekonzern OVS umgestellt. Damit würde nach über 60 Jahren der Name Charles Vögele verschwinden. Sempione Retail besteht aus OVS und zwei Investoren. Der Anteil des Modekonzerns beläuft sich dabei auf 35%. Die Vögele-Übernahme ist der zweite Expansionsversuch des früher Oviesse genannten Konzerns in der Schweiz. 2001 vereinbarten Oviesse und Globus, dass der italienische Konzern 35 der 60 ABM-Filialen übernehmen sollte.