Insgesamt setzen weiterhin Strukturveränderungen dem Schuhhandel zu, teilt Marketmedia mit. Das Unternehmen aus Köln hat einen neuen Branchenreport ’Schuhmode 2018‘ veröffentlicht. Darin heißt es: Der deutsche Schuhhandel bleibt preissensibel. Nach 2016 gaben die Deutschen auch 2017 weniger Geld für ihre Schuhe aus. „In der Folge lag der Umsatz mit Schuhen im Vorjahr bei knapp 9,1 Milliarden Euro“, so Marktforschungsleiter Karl Oerder, Marketmedia24. Industrie und Handel stehen laut Oerder vor der Herausforderung, den durchaus bestehendenSchuhbedarf und den Spaß am Schuhkauf mit modernen Vermarktungskonzepten zu beleben. Die Voraussetzungen dafür seien jedoch gut, so dass die Kurzfristprognosen von Marketmedia24 für 2018 und 2019 jeweils einen Umsatzanstieg erwarten.
Schuhhandel: Frequenz weiter rückläufig
Kuratierte Sortimente und hoch emotionale Darstellung sind nach Angaben von Marketmedia auf Handelsseite ein guter Rat für attraktive Flächen. Zwar blieben die Schuhkunden und -kundinnen äußerst volatil. Innovative Geschäftsideen aber wie Sneaker-Stores machten vor, was funktionieren kann. „Denn in der Breite wird sich der Wettbewerb weiter verschärfen und rückläufige Frequenzen unprofilierten stationären Anbietern noch mehr zusetzen“, so die Experten.
Mehr zum Branchenreport ’Schuhmode 2018’ unter shop.marketmedia24.de