Am Abend des 27. Januar wurden die Verträge unterschrieben: Sacha übernimmt zunächst alle 63 Manfield-Stores. Bereits am 17. Januar hatte schuhkurier von den Verhandlungen berichtet. Nach niederländischem Recht hat das Familienunternehmen nun die Möglichkeit, innerhalb der kommenden vier Wochen zu entscheiden, welche Standorte weitergeführt und welche geschlossen werden. Auch in Zukunft werden die Geschäfte unter dem Namen Manfield betrieben werden, erklärte Sacha-Geschäftsführer Ward Termeer gegenüber schuhkurier. „Die Marke Manfield ist sehr stark.“ Allerdings kündigte Termeer Veränderungen am Sortiment an. „Wir werden unsere Sourcing-Kanäle nutzen, um den Kunden von Manfield künftig ein besseres Angebot als in der Vergangenheit zu bieten“, so Termeer. Wie auch bei Sacha liegt der Private Label-Anteil bei Manfield sehr hoch, zuletzt waren es rund 90%.
Aktuell betreibt Sacha 68 Stores, darunter vier Geschäfte in Essen, Aachen, Köln und Frankfurt. Aktuell suche er zudem nach einem Standort in Düsseldorf, erklärte Ward Termeer. Darüber hinaus sei auch eine Expansion mit Manfield nach Deutschland vorstellbar. „Das Konzept passt sehr gut zum deutschen Markt. Bevor wir jedoch Stores eröffnen, werden wir den Onlinestore auf Deutschland erweitern.“