Die Heilbronner Verbundgruppe hat aktuell rund 1.300 Verkaufsstellen und erarbeitet die positive Umsatzentwicklung im Wesentlichen aus dem organischen Wachstum mit bestehenden, prosperierenden Mitgliedern aller Geschäfts- und Umsatzgrößen. Mit einer Steigerung von über 16 Mio. Euro übertraf das Jahr 2014 laut Sabu sogar das Rekordjahr 2011 mit 352 Mio. Euro. Das Jahr sei im Schuhfachhandel durch Wetterkapriolen geprägt worden, teilt die Verbundgruppe mit. Nachdem das erste Halbjahr 2014 bei den Sabu-Mitgliedern noch mit über 5% abschloss, wurde dieses Plus im zweiten Halbjahr sukzessive aufgezehrt, so dass man für das Gesamtjahr 2014 im Durchschnitt von einer ’schwarzen Null‘ ausgehe.
Sabu-Geschäftsführer Ralph Hanus blickt voraus auf das Jahr 2015: „Der Handel muss seiner Sortimentsfunktion wieder mehr gerecht werden. Hier ist der Unternehmer mehr denn je gefordert, den Filter noch schärfer zu stellen. Das geht nur mit mehr Wissen über die Kunden. Das geht mit erstklassigen und zuverlässigen Marken, mit neuen Impulsen in den Kollektionen und auch mit neuen frischen Marken. Das geht mit gut ausgebildeten Mitarbeitern, die ihre Kunden und deren Bedürfnisse kennen und sie individuell und persönlich beraten können. Das geht vor allem mit gut inszenierten, gepflegten Geschäften. Das geht auch über neue Konzepte, wie zum Beispiel das Sabu-Konzept ’Laufgut‘, mit denen der Händler in der Lage ist, auf veränderte Marktsituationen und Strömungen, Bedürfnissen und Einstellungen der Menschen einzugehen. Der Schuhhandel muss sich insgesamt klarer profiliert zeigen. Das heißt – und das ist nicht neu – raus aus der Vergleichbarkeit in jeglicher Hinsicht.“