„Wir haben erfolgreiche Jahre hinter uns und den Sabu weiter entwickelt“, resümierte Sabu-Vorstandssprecher Ulrich Rau. Offen, kontaktfreudig und „glamourös“ sei der nun scheidende Geschäftsführer – und der berühmte rote Anzug stehe wohl keinem Mann so gut wie ihm.
Für die Sabu-Mitarbeiter fasste Thomas Schmidt die besonderen Eigenschaften von Ralph Hanus zusammen: Omnipräsent sei er, sozial eingestellt und ein Mann mit Emotionen. Er hasse Ja-Sager, habe Hanus immer betont. „Aber die Nein-Sager liebt er auch nicht alle“, fügte Schmidt hinzu.
Er selbst habe sich immer als Moderator zwischen Handel und Industrie gesehen und es als seine Aufgabe betrachtet, die Menschen im Unternehmen „bei sich zu haben“ und für Entwicklungen und Entscheidungen zu gewinnen. Und ja, er provoziere zuweilen „saugerne“.
Am Montag, den 24. August, ist der letzte Arbeitstag von Ralph Hanus beim Sabu. Im Mai nächsten Jahres dürfte er sich spätestens an die Zeit in Heilbronn erinnern: Dann nimmt er an einer Begleitfahrt der Mille Miglia im Alpha Spider teil – das Abschiedsgeschenk seiner Verbundgruppe.