Fast 100 Jahre nach dem Bau der ersten Passagiermaschine Junkers F13 verhalf Rimowa CEO und Präsident Dieter Morszeck dem originalgetreuen Nachbau zum Jungfernflug. Begleitet von einem Gala-Event im Stil der 20er Jahre absolvierte das Ganzmetall-Kabinenflugzeug nach sieben Jahren Planung und rund 10.000 Arbeitsstunden erfolgreich den langersehnten Erstflug, teilt Rimowa mit.
Unter den geladenen Gästen waren unter anderen Bernd Junkers, der Enkel des legendären Flugzeugpioniers Hugo Junkers, sowie der 93jährige Zeitzeuge Hans-Walter Bender, der 1919 einer der ersten F13-Fluggäste war.
Ein Traum wird wahr
Die “Urmutter” aller Verkehrsflugzeuge und eine Ikone der Luftfahrt wiederaufleben zu lassen, war für Dieter Morszeck ein sehr emotionaler Moment. „Mein Traum ist wahrgeworden. Die Junkers F13 ist wieder in der Luft, und ich durfte als Crewmitglied den offiziellen Erstflug hautnah miterleben! Besser geht es nicht.“ Sein Vater Richard Morszeck hatte vor über 60 Jahren Koffer aus dem gleichen Material entwickelt. „Hugo Junkers war der erste, der Duralumin im Flugzeugbau verwendete. Für Junkers-Flugzeuge und für Koffer von Rimowa wurden die gerillten Bleche weltweit zum Erkennungszeichen“, erläutert Dieter Morszeck. „Aus diesem Grund habe ich den Wiederaufbau einer flugfähigen Junkers F13 verfolgt und gefördert. Ich wollte der Welt ein wichtiges Kulturgut zurückgeben – und zwar nicht im Museum, sondern dort wo es hingehört:
In der Luft.“