„Wir haben in den vergangenen 14 Monaten zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um das Vertrtauen in das Unternehmen Richter wieder zu stärken“, sagte Richter-Geschäftsführer Alf Netek auf der GDS. „Wir haben uns sehr stabil und produktiv weiterentwickelt und konnten die Herbst/Winter-Saison 2016/17 mit einem Plus von 15% im Volumen abschließen. Das ist ein sehr schönes Ergebnis.“ Der Tagesausschuss liege derzeit bei etwa 1400 Paar Schuhen. Vor Beginn der Umstrukturierungen bei Richter, bei denen unter anderem das Richter-Designteam neu aufgestellt worden war (schuhkurier berichtete), lag dieser Wert noch bei 980 Paar. „Wir sind auf diese Entwicklung sehr stolz, insbesondere weil sie mit einer Rückführung unserer Produktionen nach Europa einhergeht.“ Richter stellt seine Schuhe unter anderem in der Slowakei her.
Neues Logo
In den letzten Wochen habe der Fokus außerdem auf einer neuen Corporate Identity von Richter gelegen. So wurde unter anderem das Richter-Logo optisch überarbeitet, der Schriftzug erscheint nun dynmischer und trägt den Slogan ’Junge Schuhe seit 1895‘. Auch Kataloge und Schuhkartons wurden neu konzipiert. „Wir haben nun einen frischeren, jüngeren Look“, so Alf Netek weiter. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesen kleinen Veränderungen so einen tollen Effekt erzielen konnten.“
Wieder Distribution in den USA
Alf Netek gab auf der GDs außerdem bekannt, dass Richter fortan wieder mit dem amerikanischen Distributor Unitrends zusammenarbeiten werde. „Wir konnten Unitrends als Partner zurückgewinnen und werden daher fortan auch wieder auf dem amerkainischen Markt vertreten sein“, sagte Alf Netek. Die Distribution in den USA starte zur Saison F/S 2017.