Mit Blick auf die aktuelle Umsatzentwicklung sei man recht zufrieden, so Händle: „Reno liegt per August flächenbereinigt über Vorjahr.“ Bei der Anzahl von Filialen gebe es aber immer bessere und schlechtere. „Im Grundsatz zählen unsere Franchisefilialen immer zu den besten“, so Händle weiter.
Man stehe immer an der Seite der Partner, so dass in Einzelfällen auch Filialen zurück in die direkte Bewirtschaftung genommen worden seien. „Das Risiko für unsere Franchisenehmer ist in unserem Modell verglichen mit ‘normalen’ Schuhgeschäften ohnehin sehr begrenzt“, so Händle weiter. „Wir finanzieren die Einrichtung und Ausstattung sowie den Warenbestand und halten den Mietvertrag.“
Rabattaktionen: „Der Handel hat den Kunden so erzogen”
Die aktuell laufenden und intensiv auch per Radiowerbung kommunizierten 20%-Aktionen begründet Händle mit dem veränderten Käuferverhalten: Der Handel habe den Kunden nach dem Wegfall des Rabattgesetzes so erzogen, „dass er/sie wartet, bis es zu Preisaktionen kommt.“
Reno habe sich in den vergangenen drei Jahren aus strategischen Überlegungen verhältnismäßig zurückgehalten, so Händle weiter. „Wir müssen aber den Marktgegebenheiten Rechnung tragen – national und, noch wichtiger, lokal, und dies schließt das Internet mit ein.“ Insbesondere hierzu habe man die Reno-App entwickelt, die die Preistransparenz des Internets in die Reno Filialen tragen soll.