Die privaten Haushalte haben in jeweiligen Preisen 3,6% mehr konsumiert als im Vorjahr. Insgesamt beliefen sich die Konsumausgaben in Deutschland im Jahr 2017 auf 1.735 Mrd. Euro, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März mitteilt.
Einen Rekordzuwachs in jeweiligen Preisen gab es bei den Ausgaben für Schuhe und Bekleidung mit +5,9%. Nicht nur nominal, sondern auch preisbereinigt (+4,5%) war dies der stärkste Zuwachs seit 1992. Dabei gaben die privaten Haushalte vor allem mehr für Bekleidung (nominal +6,3%) aus. Ebenso kauften die privaten Haushalte deutlich mehr Güter für Verkehr und Nachrichtenübermittlung (+5,8 % in jeweiligen Preisen). Ursache dafür sind hauptsächlich höhere Ausgaben für Kraftfahrzeuge (+8,6%) und für Kraftstoffe (+7,8%). Dagegen stiegen die Ausgaben der privaten Haushalte für Wohnungen und deren Nebenkosten mit +2,7% unterdurchschnittlich.