Ressourcen schonen und sozialer Ausgleich
Kinder zwischen null bis drei Jahren befinden sich in einer schnellen körperlichen Wachstumsphase. Kleidergrößen wechseln dementsprechend häufig, was sich nicht nur auf das Budget der Eltern, sondern auch auf die natürlichen Ressourcen, die von der Bekleidungsproduktion betroffen sind, auswirkt. Bei Räubersachen können Kleidungsstücke zu einem monatlichen Pauschalpreis, der sich am Zustand der Produkte orientiert, gemietet werden. Das Konzept des im vergangenen Jahr eröffneten Start-ups möchte einerseits allen Eltern ermöglichen ihren Kinder qualitativ hochwertige Kleidung kaufen können und andererseits die Wiederverwertung von intakten Materialien fördern. Nach Ablauf der Mietdauer werden die Stücke wieder zurück an das Label gesendet. Dort werden sie sorgfältig gereinigt und gegebenenfalls einer speziellen Pflegekur unterzogen. Die von Räubersachen geführten Hersteller produzieren ihre Waren aus organischen und fair gehandelten Rohstoffen. Neben Pullovern, Hosen und Bodys von Labels wie Engel, Finkid oder Reiff Strick, führt das Label auch ein Schuhsortiment, welches Erstlingsschuhe für den Winter, Stiefel und Sandalen umfasst.
Reparaturfonds für Kinderbekleidung
Räubersachen hat ergänzend einen Reparaturfonds in Form einer Crowdfounding-Kampagne ins Leben gerufen. Über ein Online-Portal haben Interessierte die Möglichkeit das Projekt finanziell zu unterstützen. Ziel ist, die Mietkosten für die Produkte langfristig gering zu halten und zugleich Reparaturen und Verschönerungen an der Bekleidung eigenständig vornehmen zu können. Über den Fonds werden die dafür benötigten Utensilien finanziert.