Im Gespräch mit ’Der Handel‘ äußert sich Althaus unter anderem zur Übernahme des Filialisten Schuh Mücke. „Weil wir Mücke auf keinen Fall verlieren wollten, haben wir selbst zugegriffen. Zudem bot das Geschäftsmodell von Mücke aus unserer Sicht viel Potenzial für die Weiterentwicklung der gesamten Unternehmensgruppe“, so der ANWR-Vorstandsvorsitzende. Mücke sei „im bestverstandenen Sinne unsere Spielwiese, ein Testfeld für neue Prozesse. Wir können Neues ausprobieren, um es im Erfolgsfall unseren Mitgliedern zu empfehlen.“
Althaus erklärt in dem Interview auch die Systematik von Retail Logistics und den Nutzen von RFID. Die ANWR biete einen zentralen Marktplatz, über den das Kundengeschäft, aber auch das Geschäft der Händler untereinander und mit der Zentrale laufen könne. Langfristig würden etwa 80% der Umsätze in stationären Geschäften gemacht und 20% im Internet. „Wir müssen verstehen und akzeptieren, dass der Kunde künftig nahezu ausschließlich über das Netz geleitet wird. Dadurch, dass die Information übers Netz kommt, entscheidet auch die Art der Information, wo der Kunde wann und wie einkauft“, so Althaus weiter.
Das vollständige Interview finden Sie hier.