“Eine Veranstaltung, die wirklich ziehen soll, müsste der große Wurf sein”, sagt der Igedo-Chef im Gespräch mit der Zeitung. Man brauche ein großes Event, über das in der Branche gesprochen wird und für das man unbedingt nach Düsseldorf reisen will. Es könne nicht Aufgabe der Stadt sein, ein solches Event mit privatwirtschaftlichem Hintergrund auf die Beine zu stellen. Hier seien die Marken gefragt.
Der Idee, Publikumstage nach dem Muster der Bread&Butter einzuführen, erteilt Kronen eine klare Absage. “Dazu herrscht in Düsseldorf und speziell in der ‘Gallery’ eine viel zu konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Ich denke, hier sollten unsere Kunden ungestört ihren Geschäften nachgehen können.” Auch eine anschließende Öffnung nach den Ordertagen ergebe keinen Sinn, da es dem Verbraucher nicht viel helfe, Outfits zu sehen, die man erst in einem halben Jahr erwerben könne. Auch der Handel würde, so Kronen, diese Entwicklung sicherlich kritisch sehen. “Eine Öffnung für den Endverbraucher ist nur sinnvoll, wenn direkt und ausreichend Ware zu erwerben ist”, so Kronen.
Die Igedo Company veranstaltet u.a. die Messen “The Gallery” in Düsseldorf und Berlin, außerdem die CPM in Moskau. Die nächste “The Gallery” findet vom 31. Januar bis zum 3. Februar 2014 sttt.