Rund 5% mehr Besucher als im Vorjahr haben nach Angaben der Veranstalter die Messe auf dem Olympia-Ausstellungsgelände besucht. Über 800 Marken – darunter 300 Neuaussteller – aus den Bereichen Damenmode, Accessoires und Schuhe präsentierten hier ihre Kollektionen für Herbst/Winter 2015/16.
Positiv zum Messeverlauf äußerten sich auch zahlreiche Aussteller aus dem erweiterten Footwear-Segment. „Bereits am ersten Messetag haben wir mehr Aufträge geschrieben als auf jeder anderen Messe“, erklärte Magnus Palmèr von der schwedischen Marke Ten Points. Auch bei Lacoste zeigte man sich zufrieden. Die Pure London spreche mit ihrer kommerziellen Ausrichtung breite Besuchergruppen an. Sande Chapman, CEO des Schuhlabels Siberian Chic, ergänzte: „Die Pure London ist der ideale Treffpunkt von qualitativ hochwertigen Einkäufern und Marken.“
Für Irritationen unter den Messebesuchern sorgte allerdings die Kommunikationspolitik der Messe. Über Twitter wurden auch Endverbraucher zu einem Besuch der Messe eingeladen. Diese sollen an mehreren Ständen Musterteile zum Wholesale-Preis gekauft haben. „Wir sollen wir an diese Kunden zu regulären Preisen verkaufen, wenn sie hier auf der Messe Informationen über die Einkaufspreise erhalten?“, wird eine besorgte Händlerin vom britischen Fachmagazin Drapers zitiert.
Zur nächsten Ausgabe der Pure London, die vom 2. bis 4. August 2015 stattfindet, wird das Aussteller-Portfolio um Menswear ergänzt.