Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2015 verlief für Puma stärker als zuvor erwartet, was hautsächlich auf die sehr positive Entwicklung im Bereich Schuhe zurückzuführen ist. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres stiegen die Umsätze währungsbereinigt um 4,4% auf 821 Mio. Euro. In der Berichtswährung Euro entspricht dies einem Anstieg von 13,2%.
Schuhe sind stärkstes Produktsegment
Im Produktsegment Schuhe erhöhten sich die Umsätze währungsbereinigt um 7,8% auf 378 Mio. Euro. Der Anstieg resultierte aus einer höheren Nachfrage nach Running, Training & Fitness- Produkten. Dazu beigetragen habe unter anderem die erfolgreiche Markteinführung des Ignite Laufschuhs Mitte Februar.
Die Umsätze mit Textilien stiegen währungsbereinigt um 5,7% auf 280 Mio. Euro. Diese positive Entwicklung wurde durch eine starke Nachfrage nach Puma’s Fundamentals, Running, Training & Fitness sowie Golf- Produkten unterstützt.
Der Bereich Accessoires verzeichnete einen Rückgang der Umsätze von währungsbereinigt 4,6% auf 163 Mio. Euro. Dies sei auf niedrigere Umsätze mit Socken und Bodywear auf dem nordamerikanischen Markt zurückzuführen.
Operatives Ergebnis (EBIT) geht zurück
Trotz gestiegener Umsatzerlöse haben die niedrigere Rohertragsmarge und die höheren operativen Aufwendungen, welche beide durch negative Währungseffekte belastet worden sind, zu einem Rückgang des EBIT von 59 Mio. Euro auf 38 Mio. Euro geführt. Das Finanzergebnis hat sich im ersten Quartal von minus 3,2 Mio. Euro auf 0,9 Mio. Euro verbessert.
Konzernergebnis geht zurück
Puma’s Konzernergebnis verringerte sich nach Unternehmensangaben um 30,3% von 36 Mio. Euro auf 25 Mio. Euro. Dementsprechend sank das Ergebnis je Aktie von 2,38 Euro auf 1,66 Euro im ersten Quartal.
Puma senkt für 2015 seine Prognose
In Folge des erwarteten Rückgangs der Rohertragsmarge und der ungünstigen Kurseffekte auf die operativen Aufwendungen erwarten wir nun für das Gesamtjahr ein operatives Ergebnis (EBIT) in einer Bandbreite zwischen 80 Mio. Euro und 100 Mio. Euro. Dementsprechend verringert sich die Prognose für das Konzernergebnis.