Laut Puma trugen alle Regionen und Produktsegmente zur positiven Umsatzentwicklung bei. Der währungsbereinigte Umsatzanstieg betrug 6,5%. In der Region EMEA stiegen die Umsätze um 4,3% auf 1,3 Mrd. Euro. Vor allem das Vereinigte Königreich, Frankreich und Deutschland wie auch die osteuropäischen Länder, der Mittlere Osten und Afrika verzeichneten Zuwächse. „Der Bereich Schuhe – das wichtigste Produktsegment von Puma – entwickelte sich im vergangenen Jahr mit einem durchgängigen Wachstum äußerst zufriedenstellend. Vor allem die Kategorien Running und Training sowie Teamsport unterstützten die gute Entwicklung. In der Berichtswährung Euro stiegen die Umsätze um 17,4% auf 1,5 Mrd. Euro“, teilte das Unternehmen mit. Das operative Ergebnis (EBIT) wurde laut Puma deutlich durch negative Währungskurseffekte auf die Rohertragsmarge und verstärkte Marketingaktivitäten belastet. Daher ging das EBIT gegenüber dem Vorjahr um 24,8% auf 96,3 Mio. Euro zurück. Das Konzernergebnis belief sich auf 37,1 Mio. Euro gegenüber 64,1 Mio. Euro im Vorjahr.
„Wir wissen, dass wir noch vieles verbessern müssen, sind aber überzeugt, dass wir unsere Marke im zurückliegenden Jahr weiter gestärkt, bessere Produkte eingeführt und unsere Zusammenarbeit mit dem Handel weiter optimiert haben. Die Stärke des US-Dollars gegenüber den meisten anderen Währungen hat leider weiterhin unsere Rohertragsmarge und operativen Aufwendungen mit entsprechender Auswirkung auf das EBIT und Konzernergebnis beeinträchtigt“, erklärte Puma-CEO Bjørn Gulden. Bei dem derzeitigen Wechselkursniveau erwartet das Management für 2016 eine Verbesserung des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr. Die Prognose des operativen Ergebnisses (EBIT) für das Gesamtjahr 2016 liegt in einer Bandbreite zwischen
115 Mio. Euro und 125 Mio. Euro.