Um den Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten für Lieferanten von Puma in den Schwellenländern zu vereinfachen, sind der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach und die Internationale Finanz-Corporation (IFC) eine Kooperation eingegangen.
Das Finanzierungsprogramm soll einen finanziellen Anreiz für Zulieferer bieten, ihre ökologischen, arbeitsschutzrechtlichen und sozialen Standards zu verbessern. Zunächst wird das Programm in Bangladesch, Kambodscha, China, Indonesien, Pakistan und Vietnam angeboten, gibt Puma bekannt.
Mit diesem Finanzierungsprogramm vertiefen unsere Zulieferer ihre Geschäftsbeziehung mit uns und profitieren von Pumas guter Reputation und solider Bonität“, sagte Lars Sørensen, Pumas Chief Operating Officer. „Damit ist es das erste Programm in unserem Unternehmen, das die positive Bewertung eines Zulieferers im Rahmen von Pumas Umwelt- und Nachhaltigkeitsprogramm mit einem finanziellen Anreiz verknüpft.“
Nach einem Preisstaffelungssystem stellt die IFC im Rahmen des Programms kurzfristig Betriebskapital bereit, um Finanzierungskosten für diejenigen Zulieferer zu senken, die in Pumas Fabrikbewertungen für Umwelt- und Sozialstandards gut abschneiden. Die Bewertung soll sich aus regelmäßigen Fabrik-Auditierungen von Puma ergeben, in denen das Unternehmen die Einhaltung seiner sozialen und ökologischen Standards prüft.