„Wer sich der Digitalisierung nicht stellt, darf sich nicht wundern, wenn er den Laden eines Tages dicht machen kann“, erklärt der Leiter des eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein in einem Interview mit Etailment. Es fehle nicht nur am Bewusstsein für die Notwendigkeit der Transformation, sondern auch an der Risikobereitschaft. „Ein Konzern muss ja nicht nur viel Geld in die Hand nehmen, wenn das Management beschließt, die Digitalisierung mit Vollgas voranzutreiben, er muss auch Komfortzonen abbauen – bei den Mitarbeitern, bei den Führungskräften“, so Prof. Heinemann.
Ein Positivbeispiel sei der Lederwarenhändler Joachim Stoll, der schon vor Jahren mit Koffer24.de ein Online-Startup gegründet hat und auch im Frankfurter Laden mit der Digitalisierung Schritt halte. „Das ist also auch für mittelständische Händler machbar, wenn sie den inneren Schweinehund überwinden und sich von den gängigen Vorurteilen lösen wie z.B. ’E-Commerce-lohnt sich nicht!‘“
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