Am Anfang steht die Sortimentsplanung. Welche Fabrikate gehören zum Sortiment? Welche sollen hinzukommen? „Man muss sich als Händler intensiv informieren“, erklärt die Expertin, die bereits seit 30 Jahren im Handelsunternehmen Schön&Endres tätig ist. Wichtig sei zudem der Zeitpunkt der Einführung von Schlankweiten; Wöber-Hübner empfiehlt die F/S-Saison.
Bei der Limitplanung ist größte Sorgfalt erforderlich. Diese sollte nach Lieferanten, nach Warengruppen, aber auch heruntergebrochen auf die jeweiligen Weiten erfolgen.
Mindestens ebenso wichtig wie das Sortiment sei, so die Expertin, auch die Marketingstrategie: Anzeigen, Mailings, aber auch die ansprechende Präsentation seien unverzichtbar: „Dekorieren Sie die Schuhe nicht irgendwo mittendrin“, so Wöber-Hübner. „Die Ware muss immer neu inszeniert werden.“ Nicht vergessen werden sollte auch die Homepage, auf der die neu eingeführten Schuhe präsentiert werden sollte. „Unterschätzen Sie das nicht! Auch ältere Kunden informieren sich im Internet“, so die Schuhkennerin.
Ein wesentlicher Baustein bei der Einführung des Sortimentsvereich ’Schlankweiten‘ ist nach Überzeugung der Referentin das kompetente Personal. „Der Chef allein kann es nicht“, so Wöber-Hübner. Die Schulung des Personals sei das A und O.
Einen ausführlichen Bericht zum Passform-Symposium lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 47/2014.