Die Panorama Berlin verzeichnet seit ihrer Gründung Wachstum. Wie wollen Sie einen auch in Zukunft erfolgreichen Kurs sicherstellen?
Jörg Wichmann: Zunächst einmal ist die Nachfrage aus der Branche weiterhin groß. Das bestätigt unsere Strategie. Uns treibt permanent die Frage: Was können wir tun, um die Messe noch mehr auf die Bedürfnisse unserer Kunden auszurichten? Dabei haben wir uns zuletzt neben den Serviceleistungen für die Aussteller insbesondere auch den Interessen und Wünsche der Besucher – also der Händler und Einkäufer – gewidmet. Uns interessiert, mit welchen Herausforderungen sich der Handel auseinandersetzen muss. Und daraus ziehen wir Schlussfolgerungen für unser Angebot und unsere Leistungen. Erkennbar wird dies beispielsweise im neuen Nova-Bereich mit 6.000 qm, der im Sommer erstmals präsentiert wird. Hier geht es unter anderem um Marken und Lifestyleprodukte jenseits des reinen Fashion-Bereichs, wie ausgesuchte Düfte, Bücher, CDs, Home-Accessoires, etc. Außerdem wollen wir das Thema IT ausbauen. Schon auf der letzten Messe konnte man hier einige Ansätze sehen.
Sie haben von Beginn an angekündigt, den Schuh- und Accessoiresbereich der Panorama Berlin ausbauen zu wollen. Bleibt dies auch in Zukunft Strategie?
Ja. An unserer Einstellung zum Thema Schuhe und Accessoires hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: Es sind Themen, die unserer Meinung nach von konjunkturellen Schwankungen nicht so stark betroffen sind, wie beispielsweise die textile Mode, und die den Look enorm beeinflussen. Der Ansatz, Mode und Accessoires gemeinsam zu verkaufen, findet sich zunehmend im Einzelhandel – und damit auch im Angebot unserer Messen. Bei Schuhen und Accessoires gibt es noch Wachstumspotenzial.
Das vollständige Interview lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 22 – Schwerpunkt Messen.