Allein im Onlinehandel kauften die Konsumenten für 12,0 Mrd. Euro ein. Demnach hat der Onlinehandel einen Anteil von 93,3% am Gesamtumsatz des Interaktiven Handels. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (BEVH).
Wachstum über viele Warengruppen hinweg
Nach wie vor kauften die deutschen Verbraucher besonders gerne Bekleidung im Online- und Versandhandel. Der Topseller verzeichnete im 1. Quartal 2016 ein Wachstum von 4,0% gegenüber dem Vorjahr und beläuft sich auf einen Umsatz von 2,8 Mrd. Euro. Elektronikartikel und Telekommunikation wuchsen um 9,8%. Stärkstes Wachstum verzeichnete die Warengruppe Computer, Zubehör und Spiele. Hier wuchsen die Umsätze im 1. Quartal 2016 um 30,9%.
„Solides Wachstum“
„Auch im ersten Quartal 2016 startet der Interaktive Handel mit einem deutlichen Umsatzplus und setzt damit einen soliden Wachstumskurs fort. Spannend ist insbesondere die Entwicklung in der Warengruppe Lebensmittel: Zwar ist der Anteil am Gesamtumsatz des Interaktiven Handels noch sehr gering, aber die hohen zweistelligen Wachstumsraten verdeutlichen einerseits das Potenzial in diesem Segment und andererseits die steigende Akzeptanz des Lebensmittelversands unter den Verbrauchern.“, erläutert Prof. Dr. Christian Brock, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine BWL: Marketing an der Universität Rostock und Mitglied des bevh Round-Table Wissenschaft und Lehre.
Versendertypen im Interaktiven Handel
Nahezu die Hälfte der Gesamtumsätze des Interaktiven Handels wurden über Online-Marktplätze erzielt.Die Versendertypen im Überblick:
- Marktplätze: 6,24 Mrd. Euro (+2,5%)
- Multichannel: 4,48 Mrd. Euro (+10,9%)
- Pure Player: 1,80 Mrd. Euro (+31,2%)