Die wichtigsten Änderungen in Bezug auf die einzelnen Oeko-Tex-Produkte betrifft das Zertifikat Detox to Zero, das künftig komplett in das STeP-Zertifikat integriert werden kann. Nutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit sollen dadurch verbessert werden. Darüber hinaus akzeptiert die ZDHC-Initiative (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) künftig den Eco Passport als Indikator für die Konformität mit ihrer Schadstoff-Asschlussliste für die Textilproduktion (MRSL). Unternehmen können ihre nach Eco Passport zertifizierten Produkte, sofern gewünscht, ab sofort auch zusätzlich im Chemical Gateway der ZDHC anzeigen lassen. Zu den neu aufgenommenen Substanzen beim Eco Passport Standard gehören Bisphenol A, weitere Alkylphenole (Pentyl- und Heptylphenol) und das aromatische Amin Anilin. Auf einem Eco Passport Zertifikat ist es nun möglich, bis zu fünf Produkte aus unterschiedlichen Kategorien aufzuführen. Bisher musste pro Produktkategorie jeweils ein eigenes Zertifikat ausgestellt werden.
Ebenfalls neu ist, dass nicht nur Hersteller von Chemikalien ein Eco PassportZertifikat für ihre Produkte erhalten, sondern unter bestimmten Voraussetzungen jetzt auch Händler und Importeure die von ihnen vertriebenen Chemikalien zertifizieren lassen können. Für Hersteller von Chemikalien gilt ab 2018, dass geheime Rezepturen nicht mehr offengelegt werden müssen, allerdings sind in solchen Fällen umfangreichere analytische Tests notwendig, um eine Eco Passport Zertifizierung zu erhalten.
Nähere Informationen zu den Neuaufnahmen sowie weitere Änderungen sind unter www.oeko-tex.com/ls-neuerungen-2018 abrufbar.