Wie sieht Ihre Strategie für die kommenden Jahre aus?
Wir sind aktuell vor allem sehr stark in Italien aufgestellt, hier erwirtschaften wir 80% unseres Umsatzes. NeroGiardini ist in den vergangenen 15 Jahren extrem gewachsen. Der Umsatz ist von 11 auf über 200 Mio. Euro gestiegen. Angesichts dieser Erfolgsgeschichte auf unserem Heimatmarkt haben wir das Ausland vernachlässigt. Das soll sich aber nun ändern: In den kommenden drei bis fünf Jahren wollen wir den Anteil der Exportmärkte von 20% auf rund 50% steigern. Besonders im Fokus stehen dabei die EU-Länder.
Welche Rolle spielt Deutschland in Ihren Plänen?
Als größtes und wirtschaftlich stärkstes Land in Europa nimmt Deutschland natürlich eine Schlüsselrolle für uns ein. Wir wollen hier ein neues Vertriebsteam aufbauen, das unseren Kunden im Handel mit Rat und Tat zur Seite steht. Service ist für uns sehr wichtig. Dazu gehört z.B., dass wir Bestseller innerhalb von max. 72 Stunden nachliefern können.
Wie macht sich dieser neue Fokus auf den Export konkret bemerkbar?
Neben dem Ausbau unseres internationalen Vertriebsnetzes haben wir auch die Arbeitsweise in der Kollektionsentwicklung umgestellt. Unsere Modelleure haben jetzt verstärkt die Bedürfnisse und die Tendenzen der verschiedenen europäischen Länder im Blick – ohne dabei jedoch die typische DNA von NeroGiardini zu vernachlässigen. Wir wollen jedem Kunden das richtige Produkt bieten, ob in Italien, Deutschland oder Russland.
Das vollständige Interview lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 37/2015, die am 11. September erscheint.