Nach BTE-Berechnungen lag der Umsatz des kleinen und mittelgroßen Textilfachhandels in den ersten sechs Monaten im Durchschnitt rund ein Prozent über dem von 2013 – bei zum Teil großen Unterschieden zwischen den einzelnen Unternehmen. Zufrieden dürften trotzdem nur wenige Modegeschäfte mit ihren Verkäufen sein, da das erste Halbjahr 2013 mit einem Umsatzminus von rund zwei Prozent eine schwache Vorlage darstellt.
Leicht überdurchschnittlich schnitt per Ende Juni nach ersten Berechnungen des BTE die Damenbekleidung mit einem Plus von zwei Prozent ab. Für die Herrenmode wurde ein Plus von einem Prozent und für die Kinderbekleidung ein Umsatzrückgang von fünf Prozent errechnet. Haustextilien lagen vier Prozent im Minus. Diese Daten werden auch von verschiedenen anderen Berichtskreisen mit mittelständischer Teilnehmerstruktur bestätigt. Lediglich das Statistische Bundesamt hat in seiner aktuellen repräsentativen 5-Prozent-Stichprobe für den Bekleidungshandel ein höheres vorläufiges Umsatzplus von 2,7 Prozent errechnet. In diesem Berichtskreis sind jedoch etliche Modefilialisten vertreten, die über Flächenexpansion wachsen. Die amtlichen Zahlen sind nicht flächenbereinigt.
Hinweis: Für den Handel mit Textilien (Meterwaren, Handarbeiten, Heim- und Haustextilien) errechnete das Statistische Bundesamt im ersten Halbjahr ein Umsatzminus in Höhe von 1,5 Prozent, während sich der Handel mit Vorhängen, Gardinen und Teppichen über ein Plus von 1,8 Prozent freuen kann.
Leicht überdurchschnittlich hat sich der (Online)Versandhandel in den ersten sechs Monaten 2014 entwickelt. So errechnete das Statistische Bundesamt für den „Versand- und Internethandel mit vorwiegend Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren“ per Ende Juni ein Umsatzplus in Höhe von 3,3 Prozent.