Für Frühjahr/Sommer 2015 gehört die spanische Marke Maypol zu den gefragtesten Newcomern. Das Erfolgsrezept: Traditionelle Espadrilles werden modisch innovativ interpretiert und zu einem guten Preis- Leistungs-Verhältnis angeboten. Das trifft den Nerv der Zeit.
Eine Reise zu Maypol nach Caravaca de la Cruz führt in das Herz des alten Spaniens. Die Menschen hier sind stolz auf ihre Traditionen, die sie mit Leidenschaft pflegen. Auch die Schuhe von Maypol gehen darauf zurück. „Die Espadrilles sind das ursprüngliche Schuhwerk der Landarbeiter“, erklärt Sales Manager Carlos Suarez. An dem Produktionsprozess habe sich im Laufe der Jahrzehnte bis heute nur wenig verändert. „Die Art und Weise, wie wir unsere Schuhe produzieren, ist im Grunde keine industrielle Schuhherstellung. Der Einsatz von Maschinen ist auf ein Minimum begrenzt.“
Die Wurzeln von Maypol gehen in die 80er-Jahre zurück. Damals gründete Manuel Polo die Schuhfabrik, die sich zunächst in der Private-Label-Produktion einen Namen machte. Auch heute geniesst das Unternehmen einen hervorragenden Ruf und ist ein stark nachgefragter Lieferant. So stapeln sich in der Fabrik Kartons mit den Namenszügen und Logos bekannter internationaler Akteure z.B. aus den USA. Seit einigen Jahren setzt Manuel Polo, der das Business weitgehend an seine Kinder Manuel Polo Junior und Marie Jose Polo abgegeben hat, mit Maypol auf die eigene Marke. Einen grossen Anteil hat auch Sales Manager Carlos Suarez. Der Spanier ist seit drei Jahrzehnten in der Schuhbranche aktiv, arbeitete unter anderem für Unisa. Ein weiterer wichtiger Baustein ist das Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Einkaufspreise starten bei 20 Euro. Aus seiner Unisa-Zeit stammt die Verbindung von Carlos Suarez zu Thomas Stein, den er im vergangenen Jahr als Vertriebspartner für DACH gewinnen konnte. „Bei meinem ersten Besuch vor Ort war ich bereits vom Unternehmen überzeugt“, erinnert sich Stein. „Ich habe sofort gespürt, dass hier Personen am Werk sind, die etwas erreichen wollen.“
Innerhalb nur einer Orderrunde entwickelte sich DACH zum wichtigsten Markt für Maypol. „Es war beeindruckend, wie viele deutsche Kunden uns ihr Vertrauen für Frühjahr/Sommer 2015 geschenkt haben“, erklärt Carlos Suarez. Das Unternehmen hat in den vergangenen Monaten erheblich in die Logistik investiert, um die Abwicklung zu optimieren. „Eine Marke kann rasch aufgebaut werden – aber sie kann noch viel schneller wieder verschwinden. Daher haben wir vorgesorgt.“ Als Service für die deutschen Kunden wurde zudem eine deutschsprachige Mitarbeiterin angestellt, die sich direkt vor Ort um deren Anfragen kümmern kann.
Den ausführlichen Artikel lesen Sie in stepsuisse Ausgabe 01/2015!