Der Währungseffekt auf die Umsätze betrug nach Unternehmensangaben -5,5%, dem stand ein organisches Wachstum von 1,2% gegenüber.
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) beziffert Mammut mit einem Verlust in Höhe von 5,9 Mio. CHF, entsprechend einer Marge von -6,0% (Vorjahr: 1,5 Mio. CHF, 1,5%). „Grundsätzlich können Umsatz und EBIT in diesem Segment starken saisonalen Schwankungen unterworfen sein, das 1. Halbjahr fällt in der Regel schwächer aus als das 2. Halbjahr“, erklärt Conzetta.
Ferner heißt es, dass sich das Wachstum generell abschwäche. Zusätzlich müsse Mammut einen hohen Margendruck verkraften, der durch die Währungsnachteile des stärkeren Schweizer Frankens auf dem Umsatz und durch die mehrheitlich in US-Dollar getätigten Einkäufe hervorgerufen werde.
Darüber hinaus würden die Kunden aus dem Heimatmarkt Schweiz ihre Einkäufe vermehrt im günstigeren Ausland tätigen, was auch zu negativen Preisanpassungen im Inland führe. Als Reaktion auf die verschärften Bedingungen passe Mammut die Kostenstrukturen an und reduziere die Komplexität. Der Verkaufskanal Monobrand-Stores wurde weiter ausgebaut.
Für die zweite Jahreshälfte geht Conzzeta davon aus, dass sich der Geschäftsverlauf des Sportartikel-Segments saisonal bedingt besser entwickelt, während die relevanten Outdoor-Märkte nach wie vor getrübt bleiben.