Wie die zur Conzzetta AG gehörenden Outdoor-Marke Mummut berichtet, ging der Umsatz in 2017 von 232,9 Mio. Schzweizer Franken (CHF) um 1,9% auf 228,6 Mio. CHF zurück. Das Betriebsergebnis fiel sogar gegenüber dem Vorjahr von 1,2 Mio. CHF auf 0,1 Mio. CHF. Damit verschlechterte sich die EBIT-Marge von 0,5% auf 0,1%.
Trotz der rückläufigen Zahlen konnte die Absatzleistung im Rahmen des 2016 gestarteten und auf fünf Jahre angelegten Strategieprogramms verbessert werden. Ebenso konnten Mehrkosten teilweise kompensiert werden. „Diese fielen strategiekonform bei der Stärkung kritischer Kompetenzen an, nämlich in den Bereichen Digitalisierung, Retail und Design sowie beim personellen Ausbau in den internationalen Märkten, wofür 2017 über 30 zusätzliche Vollzeitstellen geschaffen wurden“, heißt es von Seiten der Mammut Sports Group.
Umsatzsprung und verbesserte Profitabilität bei der Conzetta Gruppe
Die Conzzeta Gruppe erzielte 2017 mit 1,482,8 Mio. CHF ein Umsatzwachstum von 22,5%. Der Betriebsgewinn (EBIT) legte um 46,0% auf 123,2 Mio. CHF zu. Er umfasst einen einmaligen Gewinn von 8,8 Mio. CHF aus dem per 1. Juli 2017 erfolgten Verkauf der 51%-Beteiligung am US-Joint Venture des Geschäftsbereichs Foam Partner. Die um diesen Sondereffekt bereinigte Rendite auf den betrieblichen Nettoaktiven betrug 19,5%, nach 15,6% im Vorjahr.
„Das Jahresergebnis 2017 ist sehr erfreulich und bei der Umsetzung unserer Prioritäten machen wir gute Fortschritte. Besonders in Asien konnten wir den Umsatz über die letzten 24 Monate beinahe verdoppeln und damit den Anteil am Gesamtumsatz der Gruppe markant von unter 20% auf 27% ausweiten. Conzzeta ist damit in der weltweit wichtigsten Wachstumsregion deutlich stärker vertreten, und wir treiben die Internationalisierung weiter voran. Trotz der verbesserten EBIT-Marge bedarf es anhaltender Anstrengungen, um auch ohne Sondereffekte die mittelfristig angestrebte Bandbreite von 8% bis 10% zu erreichen“, sagte Michael Willome, CEO der Conzetta Group.