Getrieben wird das Wachstum in Höhe von 4% für die Region Amerika durch Store-Eröffnungen in amerikanischen Mittelstädten. Positiv wirkt sich außerdem die steigende Anzahl an kauffreudigen chinesischen Touristen in Städten wie Las Vegas und Los Angeles aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Bain & Company.
Auf globaler Ebene werden die Ausgaben für Luxuswaren 2013 lediglich um 2% auf 217 Mrd. Euro steigen. Dabei wirken sich allerdings Währungskursschwankungen insbesondere in Japan negativ aus, ohne sie würde die Steigerung 6% betragen. „Es war klar, dass sich das enorme Wachstum der vergangenen Jahren verlangsamen würde“, erklärte Claudia D’Arpizio von Bain & Company. Dabei zeigen sich große regionale Unterschiede: Während für Europa ein Anstieg um 2% prognostiziert wird, wird für den japanischen Luxusmarkt ein Rückgang um 12% vorausgesagt. In Italien, UK und Frankreich sind Touristen bereits für über die Hälfte der Gesamtumsätze verantwortlich.
Im Luxus-Online-Bereich verzeichnet Bain & Company ein starkes Wachstum um 28% auf 10 Mrd. Euro. Hier sind Schuhe die Kategorie mit der besten Performance. Darüber hinaus sind Schuhe und Lederwaren mit einem Anteil von 28% die umsatzstärkste Warengruppe im gesamten Luxusbereich. Während das globale Wachstum hier 4% beträgt, stagniert Bekleidung bei +1%.